Das neue Wettkampfsystem in der Kinderleichtathletik ist nun schon längere Zeit verpflichtend und nach und nach gewinnt es auch in Bayern immer mehr an Akzeptanz. Trotzdem gibt es nach wie vor Kritik. Vor allem die Altersklasse U 10 steht immer wieder in der Diskussionen. Die Erfahrungen zeigen, dass der Dreikampf in der AK U 10 nach wie vor sowohl von Veranstaltern als auch von teilnehmenden Vereinen gewünscht wird. Deshalb gibt es nun ab 2017 testweise eine Änderung. Ab 2017 ist es möglich, auch für die Altersklasse U 10 einen Dreikampf anzubieten.

Die Leichtathletikabteilung des TSV Dinkelsbühl nutzt im Rahmen des Mehrkampftages am Samstag, den 1. Juli diese Möglichkeit und hofft auf gutem Zuspruch.

Seit im Jahre 1986 der 800-Gramm-Speer für Männer und die älteste Jugendklasse im Schwerpunkt verändert wurde steht kein U20-Jugendlicher oder ehemals A-Jugendlicher in den Bestenlisten des Bezirks Mittelfranken mit einem 60-Meter-Wurf verzeichnet. Bei den Mittelfränkischen Meisterschaften 2017 gelang nun Robert Grau vom TSV 1860 Ansbach nach 31 Jahren der erste Wurf eines Mittelfranken über diese Grenze: 61,64 Meter bedeuten Mittelfränkischen Rekord für den D-Kader-Athleten, der im Heimtraining von Martin Straub und in Stützpunkt und Kader vom aktuellen Ü60-Speerwurf-Weltmeister Josef Schaffarzik betreut wird, der übrigens den Mittelfränkischen Speerwurfrekord der Männer mit dem alten Speer bis 1985 hält.

Die aktuellen Deutschen Bestenlisten sind draußen. Als Fünfter über 400 Meter ist Patrick Schneider (LAC Quelle Fürth) das Aushängeschild der Franken und kann schon mal fest mit der Deutschen 4x400 Meter Staffel für die Team EM Ende Juni in Frankreich planen. Die offizielle Nominierung erfolgt Ende der Woche.

Aufgrund von Terminverschiebungen können Vereinebzw. Mannschaften, die weder in Zirndorf, Neuendettelsau oder Ipsheim am Start waren immer noch an drei möglichen Qualifikationswettkämpfen teilnehmen.

Hier noch mal die verbleibenden Termine im Überblick:

Schwabach  1.7.2017
Veitsbronn 8.7.2017
Altenberg 14.7.2017 (= neuer Termin!!!)
Gollhofen 16.7.2017

Finale: Altenberg 23.9.2017

Drei Bayern für Brixen

Das Brixia Meeting ist eines der traditionsreichsten Vergleichskämpfe der Geschichte. Für die Athleten der U18-Kategorie ist das Meeting eine Pflichtveranstaltung von großer Bedeutung. Ein Sieg hier zeugt von einem großen Potential für eine zukünftige große Karriere in der Leichtathletik. Aber das Brixia Meeting ist mehr, es ist vor allem ein Mannschaftswettkampf für italienische und mitteleuropäische Teams, der auf kontinentaler Ebene seinesgleichen sucht.
Die erste Ausgabe des Meetings fand am 5. September 1982 statt. Der damalige Name „Interregionales ESAGONALE für Clubs“ blieb bis 1987 bestehen. Über 800 Athleten, Betreuer, Trainer und Physiotherapeuten haben die Brixner Raiffeisen Arena bei der diesjährigen 35. Auflage bevölkert.

Am Samstag den, 3. Juni 2017, hat die Reise für Miriam Backer (TSV Zirndorf), Leonie Polster und Benedikt von Hardenberg (beide LG Landkreis Roth) begonnen. Bis dato konnte es wahrscheinlich kaum jemand fassen, dass er für Italien nominiert wurde und nun "blau" trägt.

Auch Bronze-Medaillengewinner Florian Schwarthoff war am Start

NÜRNBERG  - Der Tiergartenlauf in Nürnberg hat auch in der zweiten Auflage nichts an Attraktivität verloren. "Klasse, toll", lauteten die Kommentare vieler Läufer, die einen der begehrten Startplätze erhalten hatten. Im Dezember war die Neuauflage mit 500 Startplätzen binnen sieben Stunden ausverkauft.
"Wie bei einem Rockkonzert", freuten sich die Veranstalter. Zum Gähnen war es nur dem Eisbären in seinem Gehege. Das war gut so, denn bei der Premiere im Vorjahr hatten die Zootiere einen abwechslungsreichen Abend und fühlten sich nicht gestört. Der Tiergarten hatte daher gleich "grünes Licht" für eine Neuauflage gegeben. Neben den Aktiven des mitausrichtenden Vereins LAC Quelle Fürth waren vor allem viele Hobbyläufer auf dem drei Kilometer langen Rundkurs unterwegs.

HÖCHSTADT  - "Das war weder Fisch noch Fleisch" – so lautete der Kommentar von Cheftrainer Markus Mönius nach dem ersten Auftritt seines Schützlings Martin Grau auf seiner Paradestrecke 3000 Meter Hindernis nach fast einem Jahr Pause.

Das Meeting in Jena sollte zumindest einen Fingerzeig geben, ob das LSC-Aushängeschild wieder auf dem Weg zu alter Klasse (sprich: europäische Spitze) ist. Die Antwort liegt aber für den Athleten und seinen Coach weiter im Ungewissen. Denn zum einen verhinderte eine blockierte rechte Wade ein besseres Ergebnis und lässt eine Zwangspause befürchten, zum anderen ist er mit den für ihn mäßigen 8:39,26 Sekunden aktuell dennoch die Nummer eins in Deutschland.