Deutscher Leichtathletik Verband

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DLV
  1. Erstmals in der EM-Geschichte hat European Athletics Prämien in Rom ausgeschüttet. Die besten Leistungen in fünf Disziplingruppen wurden bei Männern und Frauen mit der „Golden Crown“ und jeweils 50.000 Euro ausgezeichnet. Eine „Golden Crown“ ging an Weitsprung-Ass Malaika Mihambo, die sogar die beste Punktzahl bei den Frauen überhaupt erreichte.
  2. Die EM in Rom hat mit zwei spektakulären Auftritten in den Sprung-Disziplinen am Mittwochabend ein würdiges Ende gefunden. Insgesamt gab’s am EM-Schlusstag fünf deutsche Medaillen, die mit einer „Golden Crown“ und einer unerwarteten Olympia-Norm veredelt wurden.
  3. Mit einem annähernd perfekten Sprung hat sich Malaika Mihambo den EM-Titel zurückgeholt. Mit 7,22 Metern war die Olympiasiegerin im EM-Finale eine Klasse für sich und jubelte ausgelassen über Gold. Den Titel veredelte die Ausnahmeathletin mit der „Golden Crown“ von European Athletics.
  4. Quasi auf dem Zielstrich wurde Julian Weber die Goldmedaille im Speerwurf-Finale der EM in Rom noch entrissen. Jakub Vadlejch schaffte im sechsten Versuch mit 88,65 Metern den „goldenen Konter“ und drehte damit den Spieß von der EM 2022 in München um. Julian Weber jubelte trotzdem über Silber mit 85,94 Metern.
  5. Angereist mit Saisonbestleistung von 5,57 Metern, in der Qualifikation verbessert auf 5,60 Meter und im Finale mit 5,82 Metern auf den Punkt topfit: Oleg Zernikel hat am Mittwoch bei der EM in Rom die Bronzemedaille gewonnen. Unangefochten war erwartungsgemäß Top-Favorit Armand Duplantis.
  6. Trotz nicht idealer Staffelwechsel ist die deutsche 4x100-Meter-Staffel am Mittwoch im Finale der Europameisterschaften auf den Bronzerang gerannt. Es ist die erste Staffelmedaille für die Männer seit den Europameisterschaften 2016 in Amsterdam. Gold ging an die Gastgeber aus Italien.
  7. Erstmals seit 2012 hat die deutsche Männer-Staffel über 4x400 Meter wieder eine EM-Medaille gewonnen. Emil Agyekum arbeitete sich am Mittwochabend in der letzten Runde von Rang fünf bis auf den Bronzerang nach vorne und sorgte damit im deutschen Team für grenzenlosen Jubel.
  8. Um 15 Hundertstel haben die deutschen 4x100-Meter-Sprinterinnen eine EM-Medaille verpasst. Als Vierte mit 42,61 Sekunden verkauften sich Sophia Junk, Nele Jaworski, Gina Lückenkemper und Rebekka Haase beim Sieg der Britinnen allerdings teuer.
  9. Die Goldmedaille im 800-Meter-Finale ging am Finaltag der Europameisterschaften nur über die Weltjahresschnellste Keely Hodgkinson. Es war ein Start-Ziel-Sieg für die britische Favoritin. Dahinter zeigte Majtie Kolberg einen weiteren souveränen Auftritt und blieb erneut unter der Zwei-Minuten-Marke.
  10. Skadi Schier, Alica Schmidt, Luna Bulmahn und Eileen Demes konnten im Finale über 4x400 Meter nicht um die vorderen Plätze mitkämpfen. Gold ging an die Niederlande vor Irland und Belgien.