Als Bayerische Meisterin im Blockwettkampf Lauf und mit den Silbermedaillen über 800 Meter und im Siebenkampf hatte Ronja Wohlfahrt heuer bei den Bayerischen Meisterschaften der W14 herausragende Saisonhöhepunkte. Für 2019 wechselt die Kadersportlerin vom TuS Feuchtwangen zum TSV 1860 Ansbach um dort ihr Mehrkampftalent auszubauen.

Mit einer Bestzeit von 2:21,10 min im 800 m Lauf steht Ronja Wohlfahrt heuer auf Platz 18 der Deutschen Bestenliste und auf Platz drei in Bayern. Schon früh in der Saison hatte die Athletin aus Schnelldorf die Kadernorm bei den Mittelstrecklerinnen erfüllt. Ihr vielseitiges Talent auszutesten machte Wohlfahrt aber ebenfalls Spaß.

Gleich drei junge Stabhochspringerinnen des Jahrgangs 2005 aus dem Westen Mittelfrankens sind aktuell im Blickfeld der Disziplintrainer. Aliyah Hofmann (TSV 1860 Ansbach), Carina Kilian (TSV Ipsheim) und Janne Uhl (TV 1860 Gunzenhausen) übertrafen in den letzen Wochen den bisherigen W13-Bezirksrekord von 2,42 m aus dem Jahre 2007. Hofmann und Kilian übersprangen 2,50 m und Uhl ist mit 2,55 m aktuelle Mittelfränkische W13-Rekordhalterin. Die Bayerischen W14-Meisterschaften, bei denen die drei W13-Springerinnen hoch starten dürfen, und die Stabhochsprung-Kreismeisterschaften in Ansbach am 25. Juli sind die nächsten Gelegenheiten, die drei Springerinnen miteinander zu sehen.

Mit knapp 170 Kindern zwischen fünf und elf Jahren aus acht Vereinen konnte die Leichtathletikabteilung des TSC Neuendettelsau zur Bahneröffnung 2018 mit Disziplinen der Kinderleichtathletik bei bestem Wetter so viele Teilnehmer wie noch nie auf dem Sportplatz im Alfred-Kolb-Sportzentrum in Neuendettelsau begrüßen.

Die Jüngsten der Altersklasse U8 hatten 4 Disziplinen als Mehrkampf zu absolvieren. Insgesamt fünf Mannschaften kämpften in den Disziplinen Drehwurf, Hindernisstaffel, Einbein-Hüpferstaffel und Stadioncross um Teampunkte. 

Das Ergebnis des Vierkampfes in der U8:
1. Altenberger Sprungszwerge (TSV Altenberg = AB) 6 Teampunkte (TP)
2. Ansbacher Frösche (TSV Ansbach = AN) 9 TP
3. Löhezwergen (Diakonie Neuendettelsau) 11 TP
4. Thilos Team (TSC Neuendettelsau = N) 12 TP
5. Sprungzwergen Minis (AB).19 TP

Die größte Teilnehmergruppe traf in der U10 aufeinander. Zehn Teams hatten ebenfalls vier Disziplinen zu bewältigen. Der Vierkampf dieser Altersklasse bestand aus einer Weitsprungstaffel, dem Drehwurf, einer verlängerten Hindernisstaffel und dem Stadioncross. Am Ende eines anspruchsvollen Wettkampfes gab es folgende Reihenfolge:
1. LAC Kids (LAC Quelle Fürth = F) 4 TP
2. Die Roten Flitzer (TV Leutershausen = L) 12 TP
3. Thilos Freunde (N) 14 TP
3. Altenberger Speedies (AB) 14 TP
4. TuStars (TuS Feuchtwangen) 17 TP
5. Rother Flitzer (TSG 08 Roth = R) 25 TP
5. Ansbacher Drachen (AN) 25 TP
6. Die wilden Tiger (AN) 28 TP
7. Altenberger Sportzwerge (AB) 36 TP
8. Altenberger Sprungzwerge (AB) 37 TP

Zum dritten Mal verbesserte der 18-jährigen Speerwerfer Robert Grau vom TSV 1860 Ansbach den Mittelfränkischen Speerwurfrekord in der U20. Mit 62,71 m erzielte der Student am 24. Juni beim Werfertag in Ochenbruck eine neue persönliche Bestweite und damit einen neuen Mittelfränkischen Rekord.

Ungewohnt spät im Wettkampfjahr war heuer der Werfertag in Ochenbruck für den Speerwurfkader um Landestrainer Josef Schaffarzik, der Robert Grau im Stützpunkt Nürnberg betreut, ein willkommener Test vor den großen Meisterschaften. Grau bestätigte seinen aktuellen Aufwärtstrend. Außer bei seiner neuen Bestleistung von 62,71 m mit dem 800-Gramm-Männerspeer flog der Speer des Ansbachers noch zwei weitere Male über die 60-m-Marke ohne wirklich auszusegeln.

Die volle Wucht des Rekordwurfes vor der Abwurflinie abzufangen ohne allzu viel herzuschenken erfordert von Robert Grau schon einiges an Akrobatik


Normalerweise gehen die Menschen zur Leichtathletik ins Stadion, im Winter kam die Leichtathletik zu ihren Fans. Erstmalig präsentierten sich Mitglieder der 15 dem Kreis Ansbach des Bayerischen Leichtathleikverbandes angehörenden Vereine im Ansbacher Brücken-Center einer breiten Öffentlichkeit. Die Vorsitzende des BLV-Kreises Ansbach Doris Thum-Wolf zeigte sich am Ende vollauf zufrieden mit dem Zuspruch. “Die Leichtathletik steht immer im Schatten des Fußballs, aber mit entsprechender Öffentlichkeitsarbeit kann man die Menschen auf sich aufmerksam machen.” Auf Schautafeln wurden Sportler und Vereine vorgestellt.  Mit dem Deutschen Hindernismeister Florian Bremm sowie Robert Grau stellte Moderator Franz-Josef Heller zwei erfolgreiche Leichtathleten im Gespräch dem Publikum vor.