TSV Zirndorf

Entdecken Sie die Leichtathletikabteilung des TSV Zirndorf: Aktuelle Nachrichten, Trainingszeiten, Athletenprofile und Wettkampfinformationen: Leichtathletik im Landkreis Fürth
  1. Eine Erfolgsgeschichte muss man fortsetzen, deshalb geht Scheine für Vereine jetzt in die nächste Runde! Ab dem 07.09.2026 gibt’s dann wieder Vereinsscheine – und viele tolle Gratisprämien.

    Bei der letztjährigen Aktion konnten wir dank eurer Vereinsscheine kostenlose Prämien wie Bierzeltgarnituren, Kühlschrank für Veranstaltungen, Pavillion, Sprungkasten, Standweitsprungmatte und vieles mehr erhalten.

    Ein Gesamtwert von mehreren Tausendeuro!

    Nachdem nun der REWE Center in Zirndorf eine "Selbstbedienungskasse" eingerichtet hat und wir aktuell nicht wissen, wie und ob dort die Vereinsscheine ausgegeben werden, bitten wir euch ggf. im Zeitraum auf die Standard-Kassen zurückzugreifen.

    Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit euch an die Sammelerfolge aus den letzten Jahren anzuknüpfen! Die Scheine bitte nicht selbst scannen sondern bei euren Trainerinnen und Trainern abgeben.

    Herzlichen Dank für Eure Unterstützung.


  2. Tag: Dienstag, 6. Oktober 2026
    Beginn: 19:30 Uhr
    Ort: Gaststätte „Jahnstuben“, Nebenzimmer

     

  3. Silberner Glanz an der Ostsee

    Silberner Glanz an der Ostsee


    Vom 25. bis 26. August 2026 verwandelte sich das Rostocker Leichtathletikstadion in die Bühne für die 40. Deutschen Polizeimeisterschaften der Leichtathletik. Unter den rund 380 Spitzen-Polizeisportlern aus ganz Deutschland war auch eine Zirndorferin dabei: Amelie Brandl vom TSV Zirndorf, die im Trikot der bayerischen Landespolizei eine herausragende Titelsammlung einfuhr.

  4. Sportlicher Ferienspaß bei Rekordtemperaturen


    Das diesjährige Sommercamp der Leichtathletik-Abteilung des TSV Zirndorf verzeichnete mit 24 Kindern einen neuen Teilnehmerrekord. Die Mischung der Truppe hätte kaum schöner sein können: Während sechs ältere Athleten der U12 und U14 dabei waren, machten die jüngsten Teilnehmer – einige erst sechs Jahre alt – den Großteil der Gruppe aus.

    Eine Woche lang standen Spiel, Freude an der Bewegung und das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Für die externen Teilnehmer bot das Camp den idealen Einstieg in die Grundlagen der Leichtathletik. Die älteren Kids nutzten die Zeit für intensives Techniktraining und feilten an ihren Fähigkeiten im Startblock, beim Hürdenlauf, beim Hochsprung sowie beim Kugelstoßen und Speerwurf.

    Trotz sommerlicher Hitze war die Stimmung durchweg ausgelassen, und die Gruppe wuchs von Tag zu Tag enger zusammen. Auch die Mittagspausen trugen ihren Teil dazu bei: Bei Pizza, „Drei im Weckla“ und Hot Dogs wurden neue Freundschaften geschlossen und Kraft für die nächsten Einheiten getankt. Die Begeisterung war so groß, dass der TSV Zirndorf nach dieser Woche schon jetzt einige neue Vereinsmitglieder begrüßen darf.

    Ein herzliches Dankeschön geht an die routinierten KiLa Trainerinnen Bianca und Nicole, an Tanja, die bei den Älteren für Stimmung sorgte und vor allem an die drei jugendlichen Trainingshelferinnen Lara, Katharina und Zoe, die das Camp sowohl fachlich als auch menschlich enorm bereichert haben! Das macht allen soviel Spaß, dass das nächste Camp auf jeden Fall geplant wird, dann wieder in den Osterferien.

  5. Eni Kuske stürmt ins WM Halbfinale

    WM-Debüt im Hayward Field: Kuske stürmt ins Halbfinale und führt DLV-Staffel auf Platz 5 im Finale!


    Eugene/USA – Es ist das geschichtsträchtigste Leichtathletik-Stadion der USA: Das legendäre Hayward Field in Eugene (Oregon) bildete die atemberaubende Kulisse für die U20-Weltmeisterschaften. Wo sonst US-Trials und Diamond-League-Meetings stattfinden, trafen die weltbesten Nachwuchsathleten aufeinander. Mittendrin: Eni Kuske vom TSV 1861 Zirndorf, die mit hervorragenden Leistungen im Einzel und im Staffelquartett überzeugte.

    Der Weg nach Oregon: Vom Saisonziel zum Maximum

    Der Weg zu diesem Weltmeisterschafts-Debüt war von langer Hand geplant. Nachdem Eni in der vergangenen Saison trotz starker Leistungen bei den nationalen Titelkämpfen noch nicht für ihren ersten internationalen Einsatz berücksichtigt worden war, stand für das Jahr 2026 ein klares Ziel im Raum: Der Sprung in den DLV-Staffelkader! Mit dem souveränen Gewinn des Deutschen Hallentitels verfestigte sich dieser Traum. Mehr noch: Auch die geforderte Einzelnorm für die 400 Meter erschien plötzlich absolut greifbar. Die Ausgangslage vor den Deutschen Meisterschaften in Bochum war jedoch extrem brisant: Gleich vier deutsche Langsprinterinnen reisten mit bereits erfüllter WM-Norm an – bei nur zwei zu vergebenden Einzelstartplätzen. Eni bewahrte die Nerven, sicherte sich das Ticket und holte damit schlussendlich das absolute Maximum aus dieser Saison heraus.

    Zwei Rennen an einem Tag

    Der Wettkampfmarathon begann für Eni am Mittwoch auf den Einzel-400-Metern. Gleich zum Auftakt wartete eine mentale Bewährungsprobe: Das DLV-Team erwischte auf den 400 Metern die Außenbahnen. Während DLV-Teamkollegin Luna Fischer (VfL Eintracht Hannover) auf Bahn 9 vorlegte, musste Eni wenig später auf Bahn 8 ran – nicht zwingend die Lieblingsbahn einer Langsprinterin.

    „So weit außen zu laufen, hat mich etwas beunruhigt, zumal ich nicht wie Luna der Typ bin, der von Anfang an ballert“, erklärte Eni nach dem Vorlauf. „Ich habe aber schnell gemerkt, dass ich auf die Athletin auf Bahn neun auflaufen konnte.“

    In einem packenden Tausendstel-Finish kämpfte sie sich auf der Zielgeraden ins Ziel. Mit 53,97 Sekunden belohnte sie sich mit Rang drei und dem direkten Halbfinal-Ticket („großes Q“) knapp vor der zeitgleichen Nigerianerin Jecinta Lawrence. „Ich dachte im Ziel erst, dass sie vorne war. Ich habe sie neben mir gesehen“, gestand Eni erleichtert. Nur rund sieben Stunden später ging es am selben Tag bereits im Halbfinale weiter. Zwei Weltklasse-Rennen an einem Tag innerhalb nur sieben Stunden – eine enorme physische Herausforderung. In einem extrem schnellen Lauf (aus dem mit der US-Amerikanerin Ataja Stephanie Vazquez in 51,76 sec auch die Halbfinal-Schnellste stammte) lief Eni nach 54,53 Sekunden auf Rang acht durchs Ziel.

    „Ich habe schon beim Probestart gemerkt, dass die Beine schwerer sind als gewohnt. Etwas schade ist es dennoch, dass einem aufgrund dieses Zeitplans die Chance auf eine Bestleistung im Halbfinale etwas genommen wird“, resümierte die Zirndorfer Debütantin ehrlich, zog aber ein stolzes Fazit: „Ich bin trotzdem stolz, dass ich hier stehen darf und das Halbfinale erreicht habe.“

    Platz 5 im WM-Finale der 4x400 Meter Staffel

    Nach einem regenerativen Freitag mit leichtem Staffeltraining stand am Samstag bereits die erste Runde der 4x400-Meter-Staffel auf dem Programm. Und hier zeigte das deutsche Quartett eine grandiose Vorstellung! Startläuferin Ida Carlotta Schröder (Hamburger SV) legte auf der Außenbahn perfekt vor und wechselte zeitgleich mit Slowenien und Jamaika. Luna Fischer stürmte direkt an die Spitze und erarbeitete zusammen mit der drittplatzierten Hannah Schwind (Post-Sportverein Trier) einen deutlichen Vorsprung auf die Verfolgerinnen. Als Schlussläuferin machte Eni Kuske schließlich den sprichwörtlichen Sack zu: Sie ließ die Jamaikanerin Shanika Lindsay auf der Schlussrunde stehen und stürmte auf und davon. In starken 3:34,35 Minuten sicherte Eni dem deutschen Quartett souverän den Vorlaufsieg und den direkten Einzug ins WM-Finale!

    Im großen Finale der 4x400-Meter-Staffel ging das DLV-Quartett in leicht veränderter Formation an den Start. Eni Kuske übernahm diesmal die Rolle der Startläuferin und brachte das deutsche Team mit einem gewohnt dynamischen und couragierten Auftakt hervorragend ins Rennen. In einem hochkarätig besetzten Weltklassefeld steigerte sich die deutsche Staffel nochmals gegenüber dem Vorlauf, belohnte sich mit einer fantastischen neuen Saisonbestleistung von 3:34,08 Minuten und sicherte sich einen hervorragenden 5. Platz auf der Weltbühne.

    „Wir sind ursprünglich mit dem klaren Ziel in die Saison gestartet, einen Platz in der Nationalstaffel zu ergattern. Spätestens nach dem Gewinn des Deutschen Hallentitels wurde aber greifbar, dass auch ein Einzelstart kein entfernter Traum mehr war. Am Ende haben wir schlichtweg das Maximum aus diesem Jahr herausgeholt. Zum Saisonende hin mussten wir das Training aufgrund kleinerer Blessuren zwar etwas anpassen, und kurz vor ihrem ersten Start machten Eni noch Kopf- und Halsschmerzen zu schaffen. Zwar klangen die Symptome rechtzeitig wieder ab, doch die Ungewissheit, wie sehr sie ihre Leistung auf den Punkt abrufen kann, war natürlich eine mentale Belastung. Vier stabile, hochkonzentrierte Rennen auf diesem Niveau abzuliefern und dabei sogar zwei Starts innerhalb von nur sieben Stunden zu meistern, ist keine Selbstverständlichkeit.", resümiert Marcus Grun.

    Der TSV Zirndorf ist außerordentlich stolz auf Enis herausragende Vorstellungen und ihre beeindruckende Entwicklung auf der internationalen Weltbühne in Oregon!

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