TSV Zirndorf
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Sommercamp 2026 - Zirndorf

Sportlicher Ferienspaß bei Rekordtemperaturen
Das diesjährige Sommercamp der Leichtathletik-Abteilung des TSV Zirndorf verzeichnete mit 24 Kindern einen neuen Teilnehmerrekord. Die Mischung der Truppe hätte kaum schöner sein können: Während sechs ältere Athleten der U12 und U14 dabei waren, machten die jüngsten Teilnehmer – einige erst sechs Jahre alt – den Großteil der Gruppe aus.Eine Woche lang standen Spiel, Freude an der Bewegung und das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Für die externen Teilnehmer bot das Camp den idealen Einstieg in die Grundlagen der Leichtathletik. Die älteren Kids nutzten die Zeit für intensives Techniktraining und feilten an ihren Fähigkeiten im Startblock, beim Hürdenlauf, beim Hochsprung sowie beim Kugelstoßen und Speerwurf.
Trotz sommerlicher Hitze war die Stimmung durchweg ausgelassen, und die Gruppe wuchs von Tag zu Tag enger zusammen. Auch die Mittagspausen trugen ihren Teil dazu bei: Bei Pizza, „Drei im Weckla“ und Hot Dogs wurden neue Freundschaften geschlossen und Kraft für die nächsten Einheiten getankt. Die Begeisterung war so groß, dass der TSV Zirndorf nach dieser Woche schon jetzt einige neue Vereinsmitglieder begrüßen darf.
Ein herzliches Dankeschön geht an die routinierten KiLa Trainerinnen Bianca und Nicole, an Tanja, die bei den Älteren für Stimmung sorgte und vor allem an die drei jugendlichen Trainingshelferinnen Lara, Katharina und Zoe, die das Camp sowohl fachlich als auch menschlich enorm bereichert haben! Das macht allen soviel Spaß, dass das nächste Camp auf jeden Fall geplant wird, dann wieder in den Osterferien.
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U20 Weltmeisterschaften - Eugene/USA
WM-Debüt im Hayward Field: Kuske stürmt ins Halbfinale und führt DLV-Staffel auf Platz 5 im Finale!
Eugene/USA – Es ist das geschichtsträchtigste Leichtathletik-Stadion der USA: Das legendäre Hayward Field in Eugene (Oregon) bildete die atemberaubende Kulisse für die U20-Weltmeisterschaften. Wo sonst US-Trials und Diamond-League-Meetings stattfinden, trafen die weltbesten Nachwuchsathleten aufeinander. Mittendrin: Eni Kuske vom TSV 1861 Zirndorf, die mit hervorragenden Leistungen im Einzel und im Staffelquartett überzeugte.Der Weg nach Oregon: Vom Saisonziel zum Maximum
Der Weg zu diesem Weltmeisterschafts-Debüt war von langer Hand geplant. Nachdem Eni in der vergangenen Saison trotz starker Leistungen bei den nationalen Titelkämpfen noch nicht für ihren ersten internationalen Einsatz berücksichtigt worden war, stand für das Jahr 2026 ein klares Ziel im Raum: Der Sprung in den DLV-Staffelkader! Mit dem souveränen Gewinn des Deutschen Hallentitels verfestigte sich dieser Traum. Mehr noch: Auch die geforderte Einzelnorm für die 400 Meter erschien plötzlich absolut greifbar. Die Ausgangslage vor den Deutschen Meisterschaften in Bochum war jedoch extrem brisant: Gleich vier deutsche Langsprinterinnen reisten mit bereits erfüllter WM-Norm an – bei nur zwei zu vergebenden Einzelstartplätzen. Eni bewahrte die Nerven, sicherte sich das Ticket und holte damit schlussendlich das absolute Maximum aus dieser Saison heraus.
Zwei Rennen an einem Tag
Der Wettkampfmarathon begann für Eni am Mittwoch auf den Einzel-400-Metern. Gleich zum Auftakt wartete eine mentale Bewährungsprobe: Das DLV-Team erwischte auf den 400 Metern die Außenbahnen. Während DLV-Teamkollegin Luna Fischer (VfL Eintracht Hannover) auf Bahn 9 vorlegte, musste Eni wenig später auf Bahn 8 ran – nicht zwingend die Lieblingsbahn einer Langsprinterin.
„So weit außen zu laufen, hat mich etwas beunruhigt, zumal ich nicht wie Luna der Typ bin, der von Anfang an ballert“, erklärte Eni nach dem Vorlauf. „Ich habe aber schnell gemerkt, dass ich auf die Athletin auf Bahn neun auflaufen konnte.“
In einem packenden Tausendstel-Finish kämpfte sie sich auf der Zielgeraden ins Ziel. Mit 53,97 Sekunden belohnte sie sich mit Rang drei und dem direkten Halbfinal-Ticket („großes Q“) knapp vor der zeitgleichen Nigerianerin Jecinta Lawrence. „Ich dachte im Ziel erst, dass sie vorne war. Ich habe sie neben mir gesehen“, gestand Eni erleichtert. Nur rund sieben Stunden später ging es am selben Tag bereits im Halbfinale weiter. Zwei Weltklasse-Rennen an einem Tag innerhalb nur sieben Stunden – eine enorme physische Herausforderung. In einem extrem schnellen Lauf (aus dem mit der US-Amerikanerin Ataja Stephanie Vazquez in 51,76 sec auch die Halbfinal-Schnellste stammte) lief Eni nach 54,53 Sekunden auf Rang acht durchs Ziel.
„Ich habe schon beim Probestart gemerkt, dass die Beine schwerer sind als gewohnt. Etwas schade ist es dennoch, dass einem aufgrund dieses Zeitplans die Chance auf eine Bestleistung im Halbfinale etwas genommen wird“, resümierte die Zirndorfer Debütantin ehrlich, zog aber ein stolzes Fazit: „Ich bin trotzdem stolz, dass ich hier stehen darf und das Halbfinale erreicht habe.“
Platz 5 im WM-Finale der 4x400 Meter Staffel
Nach einem regenerativen Freitag mit leichtem Staffeltraining stand am Samstag bereits die erste Runde der 4x400-Meter-Staffel auf dem Programm. Und hier zeigte das deutsche Quartett eine grandiose Vorstellung! Startläuferin Ida Carlotta Schröder (Hamburger SV) legte auf der Außenbahn perfekt vor und wechselte zeitgleich mit Slowenien und Jamaika. Luna Fischer stürmte direkt an die Spitze und erarbeitete zusammen mit der drittplatzierten Hannah Schwind (Post-Sportverein Trier) einen deutlichen Vorsprung auf die Verfolgerinnen. Als Schlussläuferin machte Eni Kuske schließlich den sprichwörtlichen Sack zu: Sie ließ die Jamaikanerin Shanika Lindsay auf der Schlussrunde stehen und stürmte auf und davon. In starken 3:34,35 Minuten sicherte Eni dem deutschen Quartett souverän den Vorlaufsieg und den direkten Einzug ins WM-Finale!
Im großen Finale der 4x400-Meter-Staffel ging das DLV-Quartett in leicht veränderter Formation an den Start. Eni Kuske übernahm diesmal die Rolle der Startläuferin und brachte das deutsche Team mit einem gewohnt dynamischen und couragierten Auftakt hervorragend ins Rennen. In einem hochkarätig besetzten Weltklassefeld steigerte sich die deutsche Staffel nochmals gegenüber dem Vorlauf, belohnte sich mit einer fantastischen neuen Saisonbestleistung von 3:34,08 Minuten und sicherte sich einen hervorragenden 5. Platz auf der Weltbühne.
„Wir sind ursprünglich mit dem klaren Ziel in die Saison gestartet, einen Platz in der Nationalstaffel zu ergattern. Spätestens nach dem Gewinn des Deutschen Hallentitels wurde aber greifbar, dass auch ein Einzelstart kein entfernter Traum mehr war. Am Ende haben wir schlichtweg das Maximum aus diesem Jahr herausgeholt. Zum Saisonende hin mussten wir das Training aufgrund kleinerer Blessuren zwar etwas anpassen, und kurz vor ihrem ersten Start machten Eni noch Kopf- und Halsschmerzen zu schaffen. Zwar klangen die Symptome rechtzeitig wieder ab, doch die Ungewissheit, wie sehr sie ihre Leistung auf den Punkt abrufen kann, war natürlich eine mentale Belastung. Vier stabile, hochkonzentrierte Rennen auf diesem Niveau abzuliefern und dabei sogar zwei Starts innerhalb von nur sieben Stunden zu meistern, ist keine Selbstverständlichkeit.", resümiert Marcus Grun.
Der TSV Zirndorf ist außerordentlich stolz auf Enis herausragende Vorstellungen und ihre beeindruckende Entwicklung auf der internationalen Weltbühne in Oregon!
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U18 Europameisterschaften - Rieti/ITA

EM-Erfahrung in Rieti – viel Pech, aber auch viel Potenzial
Für Amelie Giese vom TSV Zirndorf war die U18-EM in Rieti ein besonderes Erlebnis und ein wichtiger Schritt in ihrer noch jungen Karriere. Die Teilnahme selbst war dabei alles andere als selbstverständlich: Nach Fußproblemen im Vorfeld kämpfte sie sich rechtzeitig zurück und sicherte sich bei den Deutschen Meisterschaften das EM-Ticket.In Rieti zeigte sich dann schnell, dass sie gut im Wettkampf angekommen war. Bereits im ersten Versuch gelang ihr ein Sprung deutlich über die 6-Meter-Marke. Dieser war jedoch knapp übertreten und damit ungültig – eine Weite, die ihr den Einzug ins Finale der besten zwölf Athletinnen ermöglicht hätte.
So blieb am Ende der Qualifikation Platz 19 in der Ergebnisliste. Das spiegelt den Wettkampfverlauf nur bedingt wider, denn gerade als jüngerer U18-Jahrgang konnte Giese zeigen, dass sie auf internationalem Niveau bereits gut mithalten kann.
Amelie Giese selbst zog trotz des verpassten Finaleinzugs ein positives Fazit:
„Ich hatte dort eine tolle Zeit und konnte viele neue Eindrücke sammeln. Es war eine super Erfahrung, bei so einer großen Meisterschaft dabei zu sein.“Ihre Saisonleistung unterstreicht das zusätzlich: Mit 6,18 Metern hätte sie im EM-Finale sogar im Bereich der Medaillen mitgesprungen. Zum Vergleich: Die viertplatzierte Deutsche Therese Hesse kam mit 6,17 Metern auf nahezu identische Weite. Auch ein Blick auf die europäische Bestenliste zeigt, dass Giese mit Platz vier in ihrem Jahrgang aktuell zu den stärksten Weitspringerinnen Europas zählt.
Auch ihre Trainerin blickt positiv auf den Wettkampf: „Natürlich ist es schade, dass der erste Sprung knapp ungültig war. Er hätte für das Finale gereicht und gezeigt, welches Potenzial Amelie an diesem Tag hatte. Entscheidend ist aber, dass sie trotz anhaltender Fußverletzung in der Lage war, solch einen Sprung zu zeigen. Amelies Entwicklung in dieser Saison war außergewöhnlich und macht große Hoffnung für die kommenden Jahre.“
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KiLa Vereinsmeisterschaften - Zirndorf

Am Samstag, den 25.07.26 haben unsere KiLa Trainer Nicole Hettrich und Bianca Nagler mit Hilfe von Lara Hettrich und einigen Eltern einen sehr kleinen aber feinen vereinsinternen Wettkampf organisiert und alle Teilnehmer durften sich messen im 800m Lauf, im 30m, 40m bzw. 50m Sprint, im Zonenweitsprung und im Wurf mit 80g Ball. Da das Wetter doch recht heiß war, wurde der 800m Lauf nach gemeinsamen Aufwärmen nach vorne geschoben und als erstes absolviert. Besonders schnell lief diesen Leni Mühleck, W9: in tollen 2:55 min absolvierte sie die zwei Stadionrunden. Hammer!
Auch schnell unterwegs war Celina Pöverlein aus der U12, die es in 3:08 min schaffte. Die U12 Teilnehmer Celina und Olivia Schusser waren auch im Weitsprung gut (Celina sprang 3,40m und Olivia Schusser 3,60). Bester in der M9 war Rafael Ozvacic mit 3,32m. Im Wurf war ganz vorne mit dabei Mert Schuster, der in der M9 26,20 warf. Emilia Zakel warf in der W8 schon tolle 16,70 m weit.
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Bayerische Meisterschaften U23/U20/U16 - Aichach
Medaillenreiches Saisonende
Nur eine Woche nach dem kräftezehrenden Saisonhöhepunkt bei den Deutschen Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid ging es für die Sprintgruppe bereits Schlag auf Schlag weiter. Bei den Bayerischen Meisterschaften der Altersklassen U23, U20 und U16 im schwäbischen Aichach stellte sich das Team der nächsten Herausforderung. Neben dem bewährten U20-Duo Mika Gutsche und Eni Kuske waren an diesem Wochenende auch Christiane Hecht, Vincent Mutschler sowie Neuzugang Sara Kohli am Start, die erstmals das Zirndorfer Trikot überstreifte.Für Mika Gutsche ging es nach seinem fulminanten 400m-Auftritt in der Vorwoche darum, die vorderen Plätze im Freistaat anzugreifen. Obwohl ihm die schweren Beine aus Bochum anzumerken waren und er über seiner frischen Bestmarke blieb, bewies er seine Qualität und belohnte sich am Ende mit der Bronzemedaille.
Für Eni Kuske sollte der Start über die Stadionrunde in erster Linie eine Pflichtaufgabe sein, um wichtige Formalitäten und die Norm für den Perspektivkader endgültig abzuhaken. Was dann jedoch folgte, war dann aber doch mehr als Routine: Mit einem extrem offensiven Start ging sie die ersten 200 Meter an und hielt das Tempo mit beeindruckendem Stehvermögen bis zum Schluss hoch. Nur sieben Tage nach ihrer Vizemeisterschaft in Bochum pulverisierte sie ihre Bestzeit erneut und stürmte in sagenhaften 53,44 Sekunden nicht nur souverän zu Gold, sondern untermauerte noch einmal eindrucksvoll ihre nationale Klasse.
Mutiger Einstand und starkes Doppelprogramm
Zeitgleich ging Vincent Mutschler an beiden Wettkampftagen über die klassischen Sprintdistanzen an den Start. In einem stark besetzten Feld zeigte er zwei solide Rennen. Über die 100 Meter stoppte die Uhr für ihn bei 12,21 Sekunden, während er die halbe Stadionrunde über die 200 Meter in 24,77 Sekunden absolvierte und damit wichtige Wettkampfpraxis auf Landesebene sammelte.
Eine ganz besondere Premiere feierte Sara Kohli. Obwohl sie noch dem jüngeren U18-Jahrgang angehört, stellte sie sich mutig der älteren Konkurrenz in der U20 über die 200 Meter. Nach der erfolgreichen Qualifikation für den Endlauf erwischte sie im Finale die berüchtigt-schwierige Bahn 1. Davon ließ sich das Nachwuchstalent bei seinem Zirndorfer Debüt jedoch keineswegs beirren. In einem extrem couragierten Lauf sprintete sie zu einer neuen persönlichen Bestzeit von 25,77 Sekunden und sicherte sich einen hervorragenden vierten Platz.
Christiane Hecht stellte sich am Samstag auch der Doppelbelastung, bestehend aus 400 m und 800 m. Zwischen beiden Läufen lagen lediglich rund 60 Minuten. Auch hier gab es am Ende Grund zur Freude: Mit Bestleistung über 400m in 62,35 sec und Saisonbestleistung über die doppelte Strecke – trotz Vorbelastung – in 2:21,78 min.
Hürden-Coup und der Fünf-Hunderstel-Krimi
Ein wahres Mammutprogramm hatte Mika Gutsche an Tag zwei zu bewältigen. Mit den 400 Metern vom Vortag in den Knochen stellte er sich einer der härtesten Disziplinen der Leichtathletik: den 400 Meter Hürden. Das bemerkenswerte Detail am Rande: Mika ging komplett ohne ein einziges spezifisches Hürdentraining im Vorfeld in dieses Rennen. Dennoch zeigte er einen technisch sauberen Lauf und blieb nur hauchdünn über seiner letztjährigen Bestzeit und verteidigte damit seinen bayerischen Meistertitel aus dem Vorjahr.
Ausruhen war danach jedoch nicht angesagt. Kaum eine Stunde nach seinem Hürden-Triumph stand er bereits wieder im 200-Meter-Vorlauf in den Blöcken. Er qualifizierte sich souverän für das A-Finale, in dem es auf den Plätzen vier und fünf zu einem knappen Rennen kam. Am Ende entschied das Zielfoto in einem hauchdünnen Fünf-Hunderstel-Unterschied, der Mika den undankbaren, aber nach diesem Pensum dennoch hochachtungsvollen 5. Platz einbrachte.
Weitsprung bei den Bayerischen als Gesundheitscheck
In der Trainingsgruppe von Tina Pröger kämpfen zwei Athleten schon die ganze Saison mit Verletzungen und Schmerzen und so sollten die Bayerischen für die Sprungtalente Lenny Zechentmayer und Tim Bachmann ein Testwettkampf sein, um auszuloten, wie belastbar die Beine, der Rücken sind. Lenny zauberte dann einen sehr schönen Sprung mit tollen 6,37 Metern Weite direkt zu Beginn in die Grube, aber dann sollte es nicht mehr klappen und wegen Rückenproblemen verzichtete er auf die letzten Versuche. Ein guter Platz vier in der U20 und knapp an der Medaille vorbei zeigt Lennys großes Potential. Wir wünschen weiterhin Genesung und einfach Freude am Weiterkommen. Der Dreispringer Tim Bachmann, der noch bei der Mittelfränkischen eine PB im Sprint erreichte, leider aber seit Monaten mit Schmerzen laboriert und fast nicht trainieren konnte, läuft in seinen Versuchen sehr beherzt an, verschenkt aber immens vor dem Brett: 6,02 und neue PB wird es dann mit Aussicht auf noch ein bessere Weiten, wenn das Brett getroffen wird. Wir drücken die Daumen, dass Tim bald wieder voll und ganz schmerzfrei ist.
Dörr holt Bronze im Hürdensprint, Westphal-Luther auf Platz 5
Eigentlich aus dem Hochsprung kommend, nun aber auch im Weit- und Dreisprung unterwegs, wollte Benedikt Dörr seine Saison mit einem Hürdensprint abschließen. Er läuft den Einlagenlauf und das 110 Meter Hürdenfinale. Die anspruchsvolle Technik hat er hauptsächlich 1x die Woche bei Johannes Heider geübt und diese Regelmäßigkeit zahlt sich nun aus. In 15,46 Sekunden fliegt er über die Hürden und holt Bronze in der U23. Auch im Einlagenlauf gelingt ein schöner Lauf, der ebenfalls knapp oberhalb der PB ist.
Johanna Westphal-Luther, unsere Mehrkämpferin aus der Heider Trainingsgruppe, qualifizierte sich ebenfalls für den 100m Hürden Finallauf der Frauen. In 16,34 Sekunden zeigt sie einen technisch sauberen und regelmäßigen Lauf und wird insgesamt Fünfte. Auch Johanna absolviert einen Einlagenlauf, in dem sie knapp oberhalb der PB sprintet, ihre Leistung aber untermauert.
Hochsprung beim Nachwuchs auf gutem Weg
Katharina Baumann, die in dieser Saison hauptsächlich den Mehrkampf im Visier hatte, ist im Hochsprung der W15 mit ihrer Vorleistung als Dritte gemeldet und der Wettkampf bestätigt die Leistungen der Saison. Leichte Schmerzen im Sprungbein und eine Trainingspause wegen eines Infekts waren eventuell Ursache dafür, dass es diesmal keine PB wurde, aber Katharina bestätigt inzwischen souverän ihr gesteigertes Niveau. In den vergangenen Wettkämpfen meistert sie immer Höhen über 1,55 und auch diesmal überspringt sie die 1,56 Meter, und zwar mit nur einem Fehlversuch mehr als die Zweitplatzierte Lenya Wolf. Siegeshöhe dieses Jahr war 1,59 Meter, welche nur Louisa Lotter vom LAC Quelle überspringt. Damit beendet Katharina die diesjährige Freiluftsaison mit einem erfreulich hohen Niveau und wir freuen uns auf die kommende Saison. Glückwunsch zu Bronze.
Gutes Niveau der U16 auf Landesebene
Für den Sprint qualifizierten sich Ferdinand Krupka, Theo Rother, Enrico Fuchs und Katharina Baumann. Katharina kommt in ihrem Vorlauf leider schlecht aus dem Startblock, läuft dann aber einen sehr schönen Sprint, am Ende stehen 13,34 Sekunden und die zweitschnellste Zeit der Saison, was aber nicht fürs Finale reicht. Theo Rother läuft eine neue PB (13,03), Ferdinand Krupka bestätigt seine Leistung und läuft knapp oberhalb seiner Bestzeit (13,03), beide verpassen das Finale knapp. Enrico Fuchs läuft im Vorlauf mit 12,57 Sekunden eine tolle PB und erreicht damit den Finallauf, wo er dann 12,62 Sekunden läuft und einen schönen 7. Platz erreicht und damit seine erste Urkunde bei einer Landesmeisterschaft in Empfang nehmen darf. Gut gemacht, Enrico.
Im Weitsprung kommt Enrico nicht richtig in den Wettkampf und hat Schwierigkeiten mit seinem Anlauf. Er wird 10.-Platzierter mit doch enttäuschenden 4,66 m. Ferdinand Krupka bestätigt sein deutlich gesteigertes Niveau mit 5,20 Metern und holt Platz 8. Glückwunsch an Ferdinand.
Malin Westphal-Luther hat sich auch dieses Jahr für den 800m Lauf qualifiziert und erreicht in einem schön gleichmäßigen Lauf ihre Saisonbestleistung mit 2:39,56. Da Malin ganz konstant in der Sonntagsgruppe läuft, freuen wir uns auch da auf noch schnellere Zeiten in der nächsten Saison.
Die Bayerischen Meisterschaften in Aichach haben eindrucksvoll gezeigt, dass die Zirndorfer ernstzunehmende Nachwuchsarbeit leisten:
- überragende Goldmedaille inklusive Fabelzeit durch Eni Kuske
- couragierter Hürden-Coup von Mika, ebenfalls Gold
- Bronze im Hürdensprint für Benedikt
- Bronze im Hochsprung für Katharina
- starker Einstand von Sara
- konstante Leistungen von Vincent, Johanna und Malin
- PBs von Enrico und Theo
- starke Leistungen im Weitsprung von Ferdinand, Lenny und Tim
Insgesamt waren die diesjährigen Bayerischen Meisterschaften sehr erfolgreich und sie bestätigen das Niveau, die Breite und die Vielfalt der Nachwuchsarbeit in Zirndorf. Dank geht an unsere Trainer Marcus, Tina und Johannes!
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