TSV Zirndorf
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Bauhaus Juniorengala - Mannheim
Kampfgeist und Taktik in Mannheim
Die renommierte Bauhaus Junioren Gala in Mannheim bot auch in diesem Jahr wieder eine hochkarätige Bühne für den internationalen Leichtathletik-Nachwuchs. Bei hervorragenden äußeren Bedingungen und starker Konkurrenz nutzten auch Amelie Giese und Eni Kuske die primär für die U20-Klasse ausgelegte Gala für eine wertvolle Standortbestimmung unter besonderen Vorzeichen.Als Athletin des jüngsten U18-Jahrgangs stellte sich Amelie Giese der älteren Konkurrenz im Weitsprung. Aufgrund einer leichten Blessur, die sie aus Brixen mitgebracht hatte, wurde das Risiko im Hinblick auf kommende Aufgaben jedoch minimiert, sodass sie lediglich drei Versuche absolvierte und sicherte sich mit ihrem besten Versuch von 5,58 Metern den achten Platz.
Eni Kuske sah unterdessen trotz der erstklassigen Bedingungen von ihrem geplanten Einzelstart über die 400 Meter ab. Der Fokus lag stattdessen auf dem Sonntag, an dem sie als Schlussläuferin in der 4x400-Meter-Nationalmannschaftsstaffel zum Einsatz kam. Da für diesen Wettbewerb keine Qualifikationsnorm für die Weltmeisterschaft in Eugene notwendig ist, ging es für das Quartett ohne Druck rein darum, wichtige Abläufe und Wechselroutinen unter echten Wettkampfbedingungen zu festigen. Eni brachte das Staffelholz sicher ins Ziel und rundete damit einen rundum gelungenen und strategisch wertvollen Testlauf auf internationalem Parkett ab.
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Bayerische Mehrkampfmeisterschaften U16 - Pfaffenhofen

Leichtathletik-Nachwuchs trotzt den Elementen
Ein kleines aber feines Team aus Zirndorf reiste für die Bayerischen U16 Blockmeisterschaften nach Pfaffenhofen, wo es dieses Mal sehr windig, aber angenehm warm war. Ferdinand Krupka und Enrico hatten sich für den Block Sprint/Sprung qualifiziert, Malin Westphal-Luther für den Block Lauf und Katharina Baumann absolvierte den Siebenkampf.Besonders erfolgreich im Vergleich zur Vorleistung hat sich hier Enrico Fuchs gezeigt, der mit 2386 Punkten und drei PBs in den Einzeldisziplinen ein kleines Feuerwerk gezündet hat. Besonders der Hürdensprint war glatt: erstmals traut sich Enrico in einem flüssigen Dreierrhythmus über die 80m Strecke. Den Speer wirft er auch auf eine neue PB und auch im Weitsprung fliegt er auf zuvor noch nicht gesprungene 5,48m. Platz 7 wird es am Ende und eine Urkunde bei Enricos erster Bayerischer Meisterschaft. Tolles Ergebnis.
Ferdinand Krupka blieb leider immer leicht oberhalb seiner Bestmarken, lieferte aber durchaus ganz solide Ergebnisse. Im Sprint bleibt er nur leicht hinter seiner PB mit 13,14, über die Hürden findet er nicht richtig in den Rhythmus (13,89s). Beim Speerwurf musste jeder Teilnehmer wirklich sehr genau auf den starken Gegenwind achten, es war etwas eine Lotterie, ob ein Wurf gelang oder nicht. Auch hier fehlte an diesem Tag Glück und Gefühl für den Speer bei Ferdinand, da geht sicherlich normalerweise mehr. Der Weitsprung läuft ganz gut, 5m werden es, doch auch hier fühlt sich Ferdinand leider entmutigt. Beim Hochsprung spielten dann als letzter Wettkampf des Blocks in der M14 die Nerven eine Rolle. 1,46m werden übersprungen, immerhin gute 459 Punkte. Ferdinand war nicht glücklich am Ende, aber auch er hat seinen ersten Bayerischen Meisterschaftswettkampf absolviert und kann am Ende stolz sein, in einem starken Feld in der Mitte (Platz 10) abgeschlossen zu haben.Malin Westphal-Luther war dann Sonntag im Block Lauf dran. Auch bei ihr lief es nicht optimal. Schon im Weitsprung bleibt sie deutlich unter der PB, der Anlauf will einfach nicht passen. Etwas entmutigt geht es dann über die Hürden, die sie sturzfrei schafft, allerdings nur im doch recht langsamen Fünferrhythmus (17s). Der Ballwurf ist dann etwas besser mit 28m. Als vorletzte Disziplin kann sie im Sprint 14,85s laufen. Malins beste Disziplin ist momentan die Mittelstrecke und hier kann sie deutlich die meisten Punkte sichern. Tolle 8:12,66 schafft sie und holt hier 418 Punkte. Am Ende verbessert Malin auch ihre Punktzahl im Vergleich zum Block, den sie in Eckental absolvierte, und erreicht insgesamt 1925 Punkte, neue PB. Weiter so Malin, nächstes Jahr kommst Du noch mal nach Pfaffenhofen!
Katharina Baumann startete in der W15 im Siebenkampf, für sie das letzte Mal ein Bayerischer Mehrkampf U16 in Pfaffenhofen, denn nächstes Jahr ist Katharina dann schon U18. Samstag konnte sie sehr gut in den Tag starten mit einer ausgezeichneten PB im Sprint (13,11s). Alle Läufe davor und auch danach waren zu windig für gültige Bestzeiten oder Qualis, aber Katharina hatte mit einer Windpause Glück (+1,9) und holte sich überraschend die Quali für die Süddeutsche im Sprint. Auch Katharinas Hürdensprint endet mit PB (13,13s). Im Kugelstoßen bleibt sie mit 9,40 unter ihrer PB. Da wären die 10m für gute Punkte toll gewesen und ihr zweiter Versuch waren auch deutlich über 10m weit im Sektor gelandet, leider wurde dieser Stoß aber ungültig gegeben, weil die Kugel doch für das Kampfgericht zu weit vom Kinn/ Hals entfernt war (schwieriger Graubereich). Katharina muss eben dann einfach mit sauberer Technik zeigen, was in ihr steckt. Der Hochsprung ist seit längerem sehr schwankend, mal schafft sie mit rhythmischem Anlauf tolle Höhen, mal gelingt gar nichts. Am Samstag war es ein sehr schöner Wettkampf und bis 1,52m überspringt sie alle Höhen ohne Fehlversuch. Dann gerät sie leider immer zu nah an die Latte. Katharina kann mit übersprungenen 1,52m absolut zufrieden sein und wird dritte in dieser Disziplin. Am Sonntag geht es an die letzten drei Disziplinen. Im Speerwurf schafft Katharina mit 22,74 eine PB, verliert mit diesem Ergebnis zur Spitze aber Punkte. Der Weitsprung läuft auch solide, aber nicht herausragend, 4,60 werden es. Nach Geschubse und Behinderung am Start läuft der 800er dann doch ganz spannend, da Katharina die erste Kurve gut nutzt, um von hinten dann auf Platz drei zu laufen, wo sie gut das Tempo hält und dann sogar im Schlusssprint auf Platz 2 vorrückt, 2:36,92 stehen am Ende und 475 Punkte. Insgesamt kann Katharina ihre Punktzahl vom Siebenkampf in Altenberg/ Oberasbach verbessern auf nun 3449 und wird im Gesamtergebnis 6. Glückwunsch an alle Teilnehmer.
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MTV-IN - Ingolstadt

Athleten trotzen dem Schmuddelwetter
Beim MTV-IN Meeting in Ingolstadt herrschten am Freitag regnerische, windige und mit 17 bis 19 Grad für Juni recht kühle Bedingungen.Über die 100 Meter der Frauen gewann Amelie Giese ihren Vorlauf in 12,64 Sekunden. Im Finale steigerte sie sich auf 12,56 Sekunden und belegte damit den fünften Platz. Vincent Mutschler ging über 100 Meter (12,14 Sekunden) und 200 Meter (24,93 Sekunden) an den Start, womit er jeweils knapp über seinen bisherigen Bestmarken blieb. Dreispringer Tim Bachmann trat aufgrund einer langwierigen Verletzung lediglich über die 100 Meter an und konnte dort mit 12,10 Sekunden eine neue Bestmarke aufstellen. Im Dreisprung der Frauen sicherte sich Antonia Sörgel mit einer Weite von 11,62 Metern im vierten Versuch den vierten Platz.
Gut in Form präsentierten sich auch die Mittelstreckler nach zuletzt intensiven Trainingsblöcken. Christiane Hecht knüpfte über 800 Meter in 2:23,71 Minuten an ihre vorherige Bestleistung an und blieb damit deutlich unter ihrer bisherigen Saisonbestzeit. Als nächstes steht für sie die Teilnahme an den Süddeutschen Meisterschaften in Kitzingen an. Stefan Ovcharov bestritt über 1500 Meter sein erst zweites Rennen, um die bayerische Qualifikationsnorm zu erreichen. Trotz eines einsamen und zähen Mittelteils – geschuldet der noch fehlenden Rennerfahrung – fand er am Ende wieder den Rhythmus. Er verbesserte seine Zeit von 4:50 Minuten deutlich auf 4:37,42 Minuten.
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Sparkassen Gala - Regensburg

WM-Norm zum Saisoneinstand
Bei der traditionsreichen Sparkassen Gala 2026 im Regensburger Universitätsstadion, die am Wochenende durch den phänomenalen neuen deutschen 100-Meter-Rekord von Owen Ansah (9,98 Sekunden) historisches Flair erhielt, wussten auch die Athleten des TSV Zirndorf im hochkarätigen Feld der Gala dicke Ausrufezeichen zu setzen.Harte Bewährungsprobe bravourös gemeistert
Eine absolute Willensleistung zeigte zudem Eni Kuske bei ihrem verspäteten Saisoneinstieg. Da sie aufgrund kleinerer Blessuren die ersten Wettkämpfe der Freiluftsaison unfreiwillig auslassen musste, fehlte verständlicherweise der gewohnte Wettkampfrhythmus. Doch Kuske stellte sich im hochkarätig besetzten zweiten Zeitlauf der harten Bewährungsprobe – und wie: In einem packenden Rennen, unter anderem gegen ihre Dauerrivalin Luna Fischer sowie Sophie Lisiegk und Liyana Barragan De Luyz, packte die Zirndorferin ihr Kämpferherz aus und setzte eine neue Bestmarke von 53,94 Sekunden auf die Bahn. Damit belohnte sie sich für die Geduld der letzten Wochen und hakte auch auf Anhieb die geforderte Norm für die U20-Weltmeisterschaften in Eugene ab.
„Ich hätte mir für das erste Rennen unter freiem Himmel sicherlich ein entspannteres Pflaster gewünscht, als direkt gegen die versammelte deutsche Langsprint-Elite ins Rennen gehen zu müssen. Wir mussten unser Training zwar etwas umstrukturieren, aber die Trainingszeiten im Vorfeld haben diese Endzeit bereits prognostiziert. Die Norm nimmt etwas den Druck aus der Saison und wir müssen jetzt nicht auf Teufel komm raus jedes Rennen laufen.“, resümiert Marcus Grun nach dem Rennen.
Direktes DM-Ticket trotz Zwangspause
Auch für Mika Gutsche stand der Start in die Freiluftsaison unter keinem guten Stern, da ihn zu Beginn eine medizinische Diagnose gesundheitlich ausbremste. Da anfangs völlig unklar war, um was genau es sich handelte und wie stark er sich überhaupt belasten durfte, glich die Trainingssteuerung einem riskanten Balanceakt. An eine normale, strukturierte Vorbereitung war in dieser Phase kaum zu denken. Umso bemerkenswerter ist es, wie nervenstark sich der Zirndorfer unter diesen schwierigen und mental belastenden Umständen präsentierte: Direkt im ersten 400-Meter-Rennen der Saison trotzte er der holprigen Vorgeschichte, brachte ein starkes Rennen auf die Bahn und hakte auf Anhieb die begehrte DM-Norm für die Deutschen Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid ab.
Unabhängig von den reinen Zahlen ist dieser Erfolg vor allem ein riesiger mentaler Befreiungsschlag für die kommenden Aufgaben.
Weitsprung-Krimi mit Bestleistungs-Explosion
Im Weitsprung der Frauen reiste Antonia Sörgel mit einer Melde- und Bestleistung von 5,60 Metern an und erwischte direkt einen glänzenden Start: Bereits im ersten Versuch übertraf sie mit 5,67 Metern ihre alte Rekordmarke deutlich. Nach einer darauffolgenden Serie von 5,23 m, 5,11 m, 5,53 m und einem ungültigen Versuch hob sie sich das absolute Highlight für den Schluss auf. Im sechsten und letzten Durchgang traf Sörgel den Absprung optimal und flog auf herausragende 5,91 Meter. Mit dieser sensationellen Steigerung pulverisierte sie ihre persönliche Bestleistung um gleich 31 Zentimeter. Der verdiente Tagessieg in diesem spannenden Wettkampf ging an die Österreicherin Ingeborg Grünwald mit 6,03 Metern.
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Sommercamp 2026 in Zirndorf - Jetzt anmelden!

Liebe Eltern,
vom 10. bis 14. August 2026 veranstalten wir wieder unser beliebtes Sommercamp für Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren.
Fünf Tage voller Bewegung, Spaß und Gemeinschaft warten auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Gemeinsam erleben wir die Vielfalt der Leichtathletik mit Laufen, Springen und Werfen sowie vielen spannenden Spielen und Aktivitäten.